Malerei in Wind und Wetter. Edvard Munchs einzigartiges Bildverständnis
Zwei Menschen. Die Einsamen, um 1935
Öl auf Leinwand, 91 x 129,5 cm
Munchmuseet, Oslo
© Munchmuseet, Oslo
Foto: Munchmuseet / Ove Kvavik
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»Ein gutes Bild mit 10 Löchern ist besser als 10 schlechte Bilder ohne Löcher.« (Edvard Munch)
Malerei in Wind und Wetter. Edvard Munchs einzigartiges Bildverständnis
Vortrag mit Prof. Dr. Uwe M. Schneede, Einführung: Dr. Brigitte Kölle
Zahlreiche Werke von Edvard Munch weisen Löcher und Risse auf; es finden sich Kratzer, Farbspritzer und Wachstropfen, aber auch Stock- und Wasserflecken sowie Spuren von Vogeldreck. Das ist zwar zufallsbedingt, aber zugleich gewollt. Munch pflegte mit seinen Gemälden einen ganz und gar ungewöhnlichen Umgang. Er ließ das Einwirken der Natur auf die Bilder zu, ja er provozierte es sogar. Erst dadurch gewannen sie aus seiner Sicht ihre spezielle Qualität und Aura. In Ekely bei Oslo baute sich Munch zu diesem Zweck gleich mehrere Freiluftateliers, wie Fotos und zeitgenössische Berichte bezeugen. Im Vortrag soll das zugrunde liegende epochale Verständnis vom offen gehaltenen Werk erörtert werden.
Karten im Museumsshop sowie im Onlineshop unter freunde-shop.de (keine Abendkasse)
Eintritt: 15 Euro, ermäßigt bis 25 Jahre 10 Euro, Museumsticket nicht erfroderlich für den Besuch des Vortrags.
Treffpunkt: Werner-Otto-Saal
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