Vortrag mit Buchvorstellung
Die aktuellen Wetterphänomene weisen uns eindrücklich darauf hin: Wir brauchen einen widerstandsfähigen und dynamisch Wald zur Stabilisierung unserer eigenen Lebensverhältnisse. Seit Jahrzehnten ist der Jurist und Forstwirt Wilhelm Bode für dieses Thema engagiert. Mit seinem Buch „Waldendzeit“ wirft er erneut einen Blick in die Geschichte der Forstwirtschaft – diesmal mit einem ganz besonderen Zeugen: Caspar David Friedrich. Mit forstwirtschaftlichem Blick identifiziert er auch die bekanntesten Motive der Zeichnungen und Malerie Caspar David Friedrichs als waldökologische Kritik der um 1800 beginnenden – und bis heute so fortgeführten – dominanten Forstwirtschaft. Die Figur des „Wanderers über dem Nebelmeer“ identifiziert Bode als ein Abbild des Forstmannes Julius v. d. Brincken. Bode bringt Kunstgeschichte und Forstwirtschaft zusammen und sorgt für ganz neue Interpretationen der Bildwelten Caspar David Friedrichs.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem „Nature Writing Festival – DIE NATURGESPRÄCHE“
Ticket im Museumseintritt enthalten.
Treffpunkt: Werner-Otto-Saal
Hamburg 20095
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